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Wichtige Fragen zur Einreise in die USA
Du möchtest in Kürze in die USA reisen? Allerdings bist du aufgrund der medialen Berichterstattung verunsichert, wie die Einreise in die USA wohl vonstatten geht? Dann lies diesen Text, der die wichtigsten Fragen zur Immigration zu beantworten versucht.
Die Antworten basieren auf einer offiziellen Einschätzung der Organisation Visit The USA und auf Angeben des Auswärtigen Amtes. Hinzu kommen meine persönlichen Erfahrungen aus durchschnittlich drei USA-Reisen pro Jahren. Dabei geht es zunächst einmal um eine alles entscheidende Frage.
Hinweis: Für die Richtigkeit dieser Informationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Die Rechtslage kann sich jederzeit ändern. Es obliegt den Reisenden, sich sorgfältig zu informieren.
Das sind sie ganz sicher. Im Jahr 2025 haben die USA 68,3 Millionen Besucher aus dem Ausland empfangen. Das entspricht 187 123 Personen pro Tag.
Die Gesamtzahl der Besucher liegt um 4 Millionen unter der aus dem Jahr 2024 und um mehr als 10 Millionen unter dem Rekordjahr 2018. Dennoch ist die Zahl der Besucher immer noch substanziell.
Ja, auch diese Fälle gibt es. In aller Regel handelt es sich dabei um Personen, deren Papiere nicht in Ordnung sind oder die falsche Angaben über ihre Reiseabsichten gemacht haben.
Dies ist jedoch nicht nur in den USA, sondern in allen Ländern der Fall. Hinzu kommen Besucher, die in den USA straffällig geworden sind.
Belastbare Zahlen, wie viele Besucher von den Grenzbeamten in den USA abgelehnt werden, existieren zurzeit nicht. Kenner der Materie jedoch sprechen von Einzelfällen. Einige Fälle klingen in der Medienberichterstattung ausgesprochen unschön.
Doch nochmals: wer korrekte Papiere hat und keine bewusst falschen Angaben macht, hat in aller Regel nichts zu befürchten.
Nein, das Auswärtige Amt hat keine Reisewarnung für die USA ausgegeben. Wohl aber steht auf der Homepage zu lesen: „Vorstrafen in den USA, falsche Angaben zum Aufenthaltszweck oder eine auch nur geringfügige Überschreitung der Aufenthaltsdauer bei Reisen können bei Ein- beziehungsweise Ausreise zu Festnahme, Abschiebehaft und Abschiebung führen“.
Nein, nach Angaben von Visit The USA ist dieser Vorschlag bislang nicht in die Tat umgesetzt worden. Für das Visum selbst allerdings wird eine Bearbeitungsgebühr fällig. Diese richtet sich nach der Art des Visums. Nähere Angeben dazu findest du auf der Homepage des US-Botschaft.
Hier findest du zugleich alles Wissenswerte über den Beantragungsprozess, der neuerdings durch den sogenannten „Visum Wizzard“ vereinfacht worden sein soll. Ob das wirklich so ist, vermag ich nicht zu beurteilen, da ich mein Visum 2025 beantragt habe.
Die Wartezeit für ein USA-Visum variiert je nach Betrieb und Standort. Wer sicher sein möchte, seine Papiere rechtzeitig zu haben, sollte also langfristig vorplanen.
Laut Visit The USA haben Botschaften und Konsulate 2025 insgesamt elf Millionen Visa ausgegeben. Die Anzahl der Touristen, die zurzeit mit einem Visum ausgestattet sind, soll nie noch so hoch gewesen sein wie im Moment.
Nein, niemand muss den amerikanischen Behörden Zugang zu seinen Social-Media-Kanälen gewähren. Wohl aber kannst du bei der Beantragung deine Konten freiwillig nennen. Es geht jedoch nie um die dazugehörigen Passwörter.
Normalerweise nicht. Alle ankommenden Flugpassagiere durchlaufen dasselbe Prozedere. Dazu gehört die Prüfung von Reisepass und Visum oder ESTA. Anschließend stellen die Immigration-Beamten Fragen zum Reisegrund. Bei mir sind das meist zwei oder drei gewesen. Wie lange ich zu bleiben gedenke? Was ich mache? Wieviel Bargeld ich dabei habe? Ob ich dienstlich oder privat reise?
Wichtig ist dabei, die Fragen ruhig und wahrheitsgemäß zu beantworten und keine blöden Witze zu machen.
Manchmal musst du nach oder während des Interviews bei der Immigration für einen Augenscan und Fingerabdrücke bereitstehen. Dies hängt aber von der jeweiligen Location ab. Ich habe nie verstanden, ob es sich um ein Standard-Prozedere handelt.
Nein, diese Option hat die aktuelle US-Regierung gestrichen. Auch hierzu macht das Auswärtige Amt konkrete Angaben: „Reisende in die USA müssen bei ESTA- oder Visumanträgen entweder das Geschlecht »männlich« oder »weiblich« angeben; relevant ist hierbei der bei Geburt zugewiesene Geschlechtseintrag der antragstellenden Person.“
Nach Abholung des Gepäcks musst du noch den Zoll passieren. Die Beamten winken dich in aller Regel durch, aber es kann passieren, dass du auch hier Fragen beantworten musst.
Wichtig: importiere keine großen Mengen Bargeld (niemals über 10 000 USD) ins Land und bringe keine unverpackten Lebensmittel mit. Besser checkst du auch bei verpackten Lebensmitteln, ob der Import gestattet ist.
Ja, mittlerweile existieren mehrere Apps, die deine Einreise in die USA beschleunigen sollen. Für die Apps musst du deine Papiere hochladen und deine Ankunft melden.
Ich habe diese Apps persönlich noch nicht ausprobiert, weil sie für Visa-Besitzer noch nicht funktionieren. Daher möchte ich keine Einschätzung über deren Nutzen abgeben.
Ich würde dir empfehlen, regelmäßig zu checken, ob sich irgendetwas an der Situation geändert hat. Das ist wichtig, weil ich diese Geschichte nicht tagesaktuell prüfen kann.
Tipp des Autors: Checke vor einer Reise in die USA in regelmäßigen Abständen, ob sich etwas an den Richtlinien geändert hat. Die entsprechenden Links findest du oben beziehungsweise in den Antworten.
